Dermatologie

In der dermatologischen Sprechstunde können Sie mit nahezu allen Anliegen vorstellig werden, die mit Ihrer Haut bzw. Ihrer Körperoberfläche oder mit Allergien in Verbindung stehen.

Beispielindikationen sind die Kontrolle von Muttermalen (Hautscreening), Probleme mit einzelnen, sich verändernden Muttermalen, Akne, Warzen, Alterswarzen, Feigwarzen, Neurodermitis, Schuppenflechten, Pilzerkrankungen, allergische Erkrankungen, Heuschnupfen, Kontaktekzeme, Haar- und Nagelerkrankungen oder Haarausfall.

 

Hautkrebsvorsorge

Ihre Haut ist regelmäßig der Sonnenstrahlung ausgesetzt. Mit den Jahren kann die UV-Strahlung dabei große Schäden anrichten. Schwarzer Hautkrebs kann, wenn er nicht frühzeitig erkannt und behandelt wird, tödlich enden.

Zur frühzeitigen Erkennung und Behandlung empfiehlt es sich, regelmäßige Hautvorsorgeuntersuchungen (Screenings) durchführen zu lassen. 

Zusätzlich zum visuellen Screening bietet Frau Dr. David auch die Kameraunterstützung mit dem FotoFinder an. Verdächtige Muttermale werden hierdurch mikroskopisch und makroskopisch fotografisch festgehalten; deren Entwicklung kann somit bei jedem Check-Up überwacht und nachvollzogen werden.

Sollte bei Ihnen ein Muttermal verdächtig erscheinen, so bietet Frau Dr. David an, Ihnen dieses zeitnah ambulant in der Praxis zu entfernen.

 

Photodynamische Therapie (PDT)

Rund jeder zehnte Europäer über 40 Jahren ist betroffen: Die Rede ist von aktinischen Keratosen. Dabei handelt es sich um eine Form des weißen Hautkrebs; sie sind daher nicht zu unterschätzen. Aktinische Keratosen sind - oft krustige - Hautveränderungen, die sich besonders auf den Sonnenterrassen des Körpers (z.B. Stirn, Nasenrücken, unbehaarte Kopfhaut, Ohren und Dekolleté) bilden. Unbehandelt können sie sich zu Plattenepithelkarzinomen entwickeln und metastasieren, was beides lebensbedrohlich sein kann. Wichtig bei aktinischen Keratosen zu wissen ist, dass sich diese oftmals unsichtbar über eine größere Fläche erstrecken; es wird von der sogenannten Feldkanzerisierung gesprochen.

 

Man unterscheidet zwischen der klassischen photodynamischen Therapie und der Daylight-PDT. Beide verfolgen denselben Therapieansatz, werden aber unterschiedlich angewandt. Die klassische PDT wirkt sowohl bei leichten und mittelschweren aktinischen Keratosen als auch bei anderen Formen des weißen Hautkrebs wie beispielsweise Morbus Bowen. Zuerst wird ein spezielles Gel auf Ihre Haut aufgetragen, welches drei Stunden einwirken muss. Danach wird die Haut ca. 10-20 Minuten mit kaltem Rotlicht bestrahlt. Das Gel bewirkt, dass die erkrankten Hautzellen „gesprengt“ werden. Dies nennt man den photodynamischen Effekt. Einige Patienten schildern, je nach Krebsart, ein schmerzhaftes Gefühl, welches aber nur kurz andauert. 

Im Gegensatz dazu ist die Daylight-PDT eine Behandlung, welche Sie alleine zu Hause durchführen können. Die Daylight-PDT eignet sich besonders für leichte als auch mittelschwere aktinische Keratosen. Sie tragen ein – der normalen PDT ähnliches – Gel auf Ihre Haut auf. Anschließend begeben Sie sich für zwei Stunden ins Freie. Dadurch setzt ein identischer Prozess wie bei der klassischen PDT ein, welcher jedoch sehr selten als schmerzhaft beschrieben wird.

 

Im Anschluss an die jeweilige Behandlung laufen in der Haut natürliche Entzündungsprozesse ab, bei denen die abgestorbenen Hautzellen abtransportiert und durch gesunde ersetzt werden. Der Vorteil einer PDT ist hierbei, dass keine Narben hinterlassen werden und das Hautbild so nach der Abheilung meist deutlich verbessert ist. Auch greift die PDT durch das großflächige Auftragen des Gels die oben genannte, teils unsichtbaren, Feldkanzerisierungen an.

 

Akne

Akne kann eine erhebliche psychische Belastung darstellen. Nicht nur in der Pubertät wird man von dieser Erkrankung geplagt.

Eine Therapie mit medizinischen Wirkstoffen gepaart mit einer medizinisch-kosmetischen Behandlung kann hier Abhilfe schaffen und die Lebensqualität merklich steigern. Meht dazu finden Sie auf der Ästhetik-Unterseite.